• Entschuldigungen

    Mal wieder ein paar Entschuldigungen (Ausreden) für abgesagte Stunden:

    1. Meine Mutter musste in die Stadt, Geschenke kaufen und da konnte ich meinen kleinen Bruder nicht allein lassen.

    Das verstehe ich natürlich, denn Weihnachten steht ja vor der Tür :)

    2. Von meiner Schulkollegin die Mutter hat vielleicht Schweinegrippe!

    Ja nee, is klar, ne?

    3. Papa hat gesagt, dass ich nur noch kommen darf, wenn ich geübt habe und diese Woche hat's nicht geklappt.

    Ich habe Papa gesagt, dass es so natürlich nicht geht, entweder oder ... (wahrscheinlich wird nächste Woche die Abmeldung kommen)

    4. Ich dachte, dass Du auch mal deine Ruhe brauchst!

    Wie rücksichtsvoll! :)

  • Wiegenfeste und Lichterglanz

    Gestern wurde mein "kleiner" Bruder fünfzig Jahre alt, heute feiert mein Sohn seinen 24-ten. Wahrscheinlich geht es allen Müttern so, dass sie in Gedanken die Zeit noch einmal passieren lassen und sich fragen, wo die Jahre geblieben sind. Erinnerungen werden wach, Gelegenheit, mal wieder ans Schreiben zu denken - wäre da nicht diese verflixte Blockade, die mich seit Monaten lähmt. Da aber alles Jammern nichts hilft, versuche ich mal nach vorn zu schauen - Erinnerungen nur zu denken und Zukünftiges zu schreiben, vielleicht klappt es ja mit den Träumen und Wünschen besser, als mit der Nachschau.

    Ich bereite mich auf eine Veranstaltung in einem Kindergarten vor. Das Buch "Lichterglanz und Tannenduft" ist neu aufgelegt worden und durch einen Zeitungshinweis wurde man wieder auf mich aufmerksam. Das freut mich natürlich und es fordert mich auch. Vielleicht ist es genau das, was mir hilft, wieder ein wenig Selbstbewusstsein zu tanken.

    Das Buch von Elke Bräunling und mir könnt ihr hier anschauen:
    Lichterglanz und Tannenduft

    Mit gleichem Titel gibt es dazu ein Hörbuch, gesprochen von Marc Schröder (Bilderbuchstimme). Besucht ihn mal in seinem Blog, wo ihr weitere interessante Projekte findet:

    http://www.bilderbuchstimme.blog.de

  • Bäriges Schaufenster

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    Leider störte die Scheibe ein wenig, trotzdem fand ich das Bild so schön. Beim Bummeln gefunden.

  • St. Martin

    martinstag

    Zum Martinstag melde ich mich vorsichtig zurück, lange war ich nicht hier und lange habe ich nichts mehr geschrieben. Vielleicht ist heute der richtige Tag für einen Neuanfang.

    Gerade habe ich im Lichterglanz-Blog Elkes "leisen" Martinshit gelesen und da fiel mir gleich die Zeichnung ein, die mir im letzten Jahr von einem Kind geschenkt wurde.

  • Lebenszeichen und Geschichte

    Bevor mein Blog verwaist, weil ich euch nicht mit Gejammer und schlechten Nachrichten zuplappern will, stelle ich heute mal eine Geschichte ein. Vielleicht motiviert es mich ja, mal wieder was zu schreiben. Alle lieben Mails werden noch heute beantwortet - versprochen!

    Michel und Isabella

    Michel schleicht durch den Garten. Er ist enttäuscht. Nicht ein einziges Mäuschen ist zu sehen. Dabei hat Michel so eine große Lust zu jagen. Es dürfte auch ein Vogel sein, aber nirgends piepst oder singt es. Mucksmäuschenstill ist es draußen. Der Rasen ist mit Schnee zugedeckt, kein Grün, kein Bunt. Michel mag das nicht. Er sehnt sich nach dem Frühling.

    Auf der Brücke am Gartenteich sitzt Isabella, die rote Katze vom Nachbarn. Anmutig putzt sie ihr Fell. Michel bleibt in Deckung hinter dem Kirschlorbeer und beobachtet das Katzenmädchen. Ihm wird warm ums Herz. Vergessen sind Mäusehäppchen oder Geflügelleckerchen. Eine neue Sehnsucht erwacht und deutlich spürt er den Frühling in seinem Blut. Es pocht und wallt, es knistert und kichert so laut, dass Isabella es hören könnte. Das denkt der Michel jedenfalls.
    Doch das Katzenmädchen schaut nicht einmal auf. Unbeirrt putzt es weiter sein leuchtendes Fell.
    „Sie ist so wunderschön“, denkt Michel und ein tiefer Seufzer entfährt seiner Kehle. Isabella schaut erschrocken auf, wartet einen Moment und widmet sich dann wieder ihrer Schönheitspflege.
    „Wie soll ich mich ihr nähern?“, denkt Michel. Da fällt ihm ein, dass er wunderschön singen kann und das will er gleich einmal ausprobieren. Irgendwie musste Isabella doch zu beeindrucken sein.
    „Mi, mi, mi, mi“, macht er vorsichtig und dann singt er:

    Du schönste aller Katzen,
    du Salz in meiner Suppe,
    vom Himmel fällt für dich
    vom Sternchen eine Schnuppe.
    Ich liebe dich, du Schöne,
    willst du es auch nicht glauben.
    Es fehlen mir die Töne,
    du wirst den Schlaf mir rauben.
    Erhör mich, Isabellaschatz.
    Ich reich dir meine Tatze.
    An meiner Seite ist dein Platz,
    du wunderschöne Katze.

    Isabella hat sich aufgerichtet und lauscht dem Gesang, der nicht schön, aber doch sehr inhaltvoll ist. Welcher Katze gefällt es nicht, wenn man ihr ein Lied widmet und auch, wenn sie den Michel bisher nicht sonderlich gut leiden konnte, fühlt sie sich geschmeichelt.
    „Komm her, du kleiner Charmeur“, ruft sie deshalb leise und das lässt der Michel sich nicht zweimal sagen.

    Den Rest des Winters und den Frühling haben die beiden miteinander verbracht und als im Mai der Nachwuchs das Licht der Welt erblickte, schien das Glück perfekt. Doch – Katzen sind nicht treu, nein. Als Isabella noch im Wochenbett mit den Kleinen beschäftigt war, entflammte Michels Herz für ein anderes Katzenmädchen. Nur eines muss man dem Michel lassen: Er hat niemals ein Lied zweimal gesungen, sondern stets ein neues erfunden, wenn er sich neu verliebte. Das ist doch auch was, oder?

    © Regina Meier zu Verl

  • Schlagwörter

    Neben den Adventsgeschichten und Kastaniengedichten ist der "Mehlpfannkuchen" immer unter den ersten Plätzen bei den Schlagwörtern und das nun schon seit es dieses Tool gibt, das uns die Möglichkeit eröffnet, nachzuschauen was gesucht wurde.
    Gestern habe ich mein Vanillegedicht gepostet, mal schauen, ob das wieder so ein Schlagwworthit ist, denn wenn das so wäre, müsste ich mein Blog umtaufen von "Gesammeltes" in "Rezepte". :)

  • Vanillepudding

    Vanillepudding

    Am Küchenfenster steht die Schale
    mit Pudding, der zum Sonntagsmahle
    der Familie schmecken soll.
    Es duftet herrlich nach Vanille
    und da es in der Küche stille,
    nascht Felix einen Löffel voll.

    Einige Minuten später
    fehlen schon fünf Zentimeter
    der leckeren Vanillespeise.
    Ach du Schreck, was soll ich machen?
    Mama wird bestimmt nicht lachen,
    denkt Felix und entfernt sich leise.

    Das Gewissen drückt und quält,
    besser wär’s, wenn er erzählt,
    wo der Pudding hingekommen.
    Bauchweh kommt auch noch dazu
    Felix findet keine Ruh,
    So ein Mist, denkt er beklommen.

    Felix! ruft die Mutter jetzt
    Felix zuckt und ist entsetzt.
    Wird der Mundraub jetzt auffliegen?
    Bekümmert schleicht er in die Küche,
    die duftet voller Wohlgerüche.
    „Ich weiß, ich darf dich nicht belügen!

    Es roch so gut. Mit einem Male
    entdeckte ich die Puddingschale
    und schwupps, da war es schon passiert.“
    Mama lachte und sie sprach:
    „Manchmal ist mir auch danach,
    es hat mich einfach amüsiert.“

    Dem Felix wird ganz leicht ums Herz,
    vergessen ist der Kummerschmerz
    und nach dem Essen teilen Mutter und Sohn
    den Rest der geschrumpften Puddingportion!

    © Regina Meier zu Verl

  • Eine Anthologie

    Antologiepetros
    in virtueller Form hat Petros zusammengestellt. Sie beinhaltet Wintergedichte von sechs AutorInnen und ist

    HIER

    zu finden. Einfach auf das Hier klicken und schon könnt Ihr blättern und schauen. Mir gefällt das kleine Büchlein sehr!

  • Geburtstagsgruß für Zwei

    Meine Blogfreunde Neue-Eva und lichtundschatten haben heute Geburtstag.

    Liebe Eva, lieber Stephan,

    ich gratuliere Euch von Herzen und wünsche für das neue Lebensjahr Glück, Gesundheit und Freude!

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  • In Stichpunkten

    das Neueste von mir.

    Habe lange nichts geschrieben, war im Leben verstrickt und hatte einfach kaum Zeit.

    1. Enkelchen Lukas ist 1 Jahr alt geworden. Vorher habe ich ihm vier Paar Socken gestrickt, bunt und lustig! Am Geburtstag habe ich mein neues Waffeleisen ausprobiert (Winke an Julia und nochmal ein dickes Dankeschön!).

    2. Ich hatte einige Nachtschichten in Folge und bin am nächsten Tag einfach zu nichts zu gebrauchen. Jetzt muss ich erst wieder im Februar hin und kann mich ein paar Tage erholen.

    3. Die Hexe hat geschossen. Seit vorgestern kann ich mich kaum bewegen und habe heftige Schmerzen. Da hilft nur Ruhe und Wärme. Sich warm zu halten ist das kleinere Problem dabei!

    4. Das wars auch schon, ich widme mich jetzt wieder meiner Liste mit Unerledigtem, damit ich heute wieder ein paar Häkchen setzen kann.

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